Nach dem amerikanischen IT-Hersteller Hewlett-Packard im Mai und Sony im Juni dieses Jahres, ruft nun auch der japanische Hersteller Toshiba, in Zusammenarbeit mit der US Consumer Product Safety Commission, einen Teil seiner Notebooks wegen der Gefahr einer Überhitzung zurück.
Etwa 129 Meldungen über überhitzte und im Bereich des Netzteilanschlusses verformte Notebooks soll das Unternehmen inzwischen erhalten haben. In zwei Fällen sei es zu leichten Brandverletzungen gekommen. In weiteren zwei ist sogar von Sachbeschädigung die Rede.
Daraufhin rief das Unternehmen “freiwillig” weltweit rund 41.000 Notebooks zurück. Nach Unternehmensangaben, auf der Toshiba-Website liegt dem Problem eine fehlerhaften Buchse für das Netzteil zugrunde. Laut Toshiba jedoch nur bei einem verhältnismäßig kleinen Teil der weltweit verkauften Geräte.
Konkret betroffen seien zahlreiche Modelle der Satellite-T130-Reihe. Um die Frage zu klären, ob auch das eigene Notebook darunter sein könnte, hat Toshiba eine Website eingerichtet, auf der die genauen Modelle aufgelistet sind.
Tatsächlich betroffenen Kunden rät das Unternehmen ein BIOSW-Update durchzuführen, welches das Gerät auf einen Defekt prüft und ggfs. danach den Stromanschluss deaktiviert.
Das entsprechende Update steht auf der Toshiba-Website zur Verfügung.

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