Nach Tagelangen Diskussionen um die Rassentheorie Aussagen von Bundesbank-Chef Thilo Sarrazin hat man bereits gestern den Beschluss gefasst selbigen von seinen Ämtern zu befreien und die Abberufung beim derzeitigen Bundespräsidenten Christian Wulff zu beantragen, da dessen Zustimmung hierfür benötigt wird. Nun hofft man diesbezüglich auf eine möglichst baldige Entscheidung.
Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt die Diskussion unterdessen zum Anlass das Thema “Integration in Deutschland” als solches zum Thema zu machen. So sollten Zuwanderer zwar auch weiterhin “aktiv”nach Deutschland geholt werden, jedoch dürfte man dann auch eine entsprechende Anpassung dieser, an Land und Gesetz erwarten. So ihre These.
Interessanterweise gab etwa jeder zweite Bundesbürger Sarrazin’s Aussagen Recht und meint das es zu viele Ausländer in Deutschland gäbe.
Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat da eine scheinbar ganz einfache Lösung parat. Sie plant eine Doppelstaatsbürgerschaft, die in der Vergangenheit bereits gezeigt haben soll, dass dadurch eine Integration gefördert werden könnte.

Wenn man sich wirklich sicher sein könnte, das die Politik (immer) weiß was sie tut und worüber sie verhandelt, könnte man sich fast wünschen sie würde auch mal ein Machtwort in Bezug auf die Netzneutralität im Internet sprechen. Für viele sicher ein leidiges Thema, aber wie es aussieht wird es uns noch sehr lange beschäftigen. Bereits vor einigen Monaten machte die deutsche Telekom diesbezüglich seinen Standpunkt klar und betonte, dass Nutzer, die besonders Datenintensive Dienste nutzen auch mehr bzw. extra dafür bezahlen müssten. Nun zeigt und Markus von Netzpolitik.org, unter Berufung auf das Blog schonleben.de wie die deutsche Telekom, vermutlich ihren Mitarbeitern, unmissverständlich die Netzneutralität erklärt.

Telekom verliert Exklusiv-Verkaufsrecht am iPhone

In dieser Beziehung hat die deutsche Telekom bisher definitiv die Hosen an. Anders sieht es künftig aber wohl mit dem Exklusiv-Verkaufsrecht des iPhone aus dem Hause Apple aus. Bereits vor etwas mehr als zwei Monaten war dieses Gerücht schon im Umlauf. (netzgezwitscher berichtete) Nun mehren sich jedoch die Hinweise darauf, dass das iPhone ab Herbst dieses Jahres bspw. auch vom Konkurrenten Vodafone und/oder Telefonica O2, in Verbindung mit einem Laufzeitvertrag angeboten werden darf.
Dies scheint schon deshalb realistisch, weil Apple das iPhone, in den meisten europäischen Ländern, schon seit längerem nicht mehr Exklusiv verkauft, sondern die Wahl des Netzbetreibers dem Kunden überlässt. Potenzielle iPhone-Käufer wird es freuen!

Momentan scheint es sich bei Apple aber sowieso mehr um, auf der internationalen Funkausstellung in Berlin, (IFA) vorgestellte Produkte zu drehen. So z.B. “Ping”, das neue musikbezogene soziale Netzwerk, das es dem Nutzer ermöglichen soll seinen Musikgeschmack mit der ganzen Welt zu teilen. Die Begeisterung darüber hält sich allerdings, anders als bei anderen Produkt-Neuvorstellungen von Apple, in Grenzen. Erste Eindrücke können selbst ausgewiesene Apple-Fans nicht überzeugen. Sogar das weltweit größte soziale Netzwerk Facebook verwehrte die zunächst geplante Zusammenarbeit und sperrte den Dienst bzw. die Kommunikation mit seiner Plattform. So bleibt Ping eben was es ist, ein eigenes, abgeschottetes Netzwerk für iTunes-Nutzer. Ob und wie lange es sich in der derzeitigen Form hält, werden die kommenden Wochen und Monate zeigen. Insider rechnen längerfristig jedoch nicht mit einem Erfolg des Netzwerks.

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2 Kommentare

  1. Sabrina sagt:

    Da wird die Telekom sicher noch mit einigen Einbußen rechnen müssen. Wahrscheinlich bleibt das Weihnachtsgeschenk davon nicht unberührt. Dass der Kunde aber endlich die Möglichkeit hat sich den Anbieter für das iPhone auszusuchen, ist endlich etwas positives.

  2. [...] die es beiden Unternehmen erlaubt, zum Ende dieses Jahres selbigen zu beenden. Zu Beginn des Monats verdichteten sich die Vermutungen und es war vom Verlust des Exklusiv-Verkaufsrechts der Telekom zum diesjährigen Herbst die Rede. [...]

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