Erst in der vergangenen Woche sorgte der Pay-TV-Sender Sky für Schlagzeilen. Der Sender, der die Exklusivrechte für die Übertragung der Bundesligaspiele inne hat, habe (nach wie vor) mit seinen Finanzen und vorallem, rückläufigen Einnahmen zu kämpfen hieß es. Es wurde eifrig spekuliert, dass Sky künftig für die exklusiven Übertragungsrechte nicht mehr annähernd so viel wie bislang an die Deutsche Fußball Liga (DFL) zahlen könnte. Doch nun möchte der Sender dem Negativtrend entgegenwirken und plant ab 2013 die Partien in 3D zu übertragen und somit neue Kunden für sein Angebot zu interessieren. Nebenbei könnte man bei erwartetem Erfolg der deutschen Fußball-Liga (DFL) ihre bisherigen Einnahmen sichern. Auch auf anderen Plattformen müht man sich redlich um Präsenz
Rund 240 Millionen Euro jährlich muss der Pay-TV-Sender Sky derzeit für die Rechte an der Live-Übertragung der aktuellen Bundesligaspiele locker machen und gilt damit als wichtigster Geldgeber der Liga. Zu einem der größten Rivalen des Unternehmens, im Kampf um die Gunst der Kunden, zählt die deutsche Telekom. Sie besitzt nämlich die Exklusivrechte, für die Übertragung der Spiele im Internet.
Wie das Nachrichtenmagazins Focus berichtete, plane man für die bereits bei den im nächsten Jahr startenden Lizenz-Verhandlungen, um die Vermarktungspakete der DFL, für das Jahr 2013 eine 3D-Variante bei der Übertragung der Bundesligapartien.
Aber nicht nur im TV-Bereich mischt Sky derzeit den Markt auf. Es scheint als würde das Unternehmen derzeit an verschiedenen Fronten “kämpfen”, um dem stagnierenden Geschäft wieder zum Auftrieb zu verhelfen. Nicht nur die 3D-Übertragung der Bundesliga ist in Planung, auch will man durch Bündnisse mit Kabelanbietern mehr Abonnenten gewinnen.
“Wir sind in guten Gesprächen mit einer Reihe von Kabelkonzernen, darunter auch Kabel Deutschland und Unitymedia, aber auch mit anderen potenziellen Distributionspartnern”
sagte Sky-Vorstandschef Brian Sullivan. Man sei zuversichtlich entsprechende Verhandlungen in den nächsten Monaten abschließen zu können. Selbstbewusst betont Sullivan:
“Durch eine Kooperation mit uns können die Kabelkonzerne ihre Umsätze steigern, denn sie brauchen erstklassige Inhalte, um im Wettbewerb mit der Deutschen Telekom bestehen zu können. Solche Inhalte können nur wir liefern.”
Man wolle auf allen “Plattformen” präsent sein und seine Inhalte anbieten.
Wie ein Sprecher eines Kabelnetz-Betreibers mitteilte, würden alle großen Anbieter mit Sky-Inhalten ihrer Vermarktung einen Schub geben wollen.
Was genau daraus wird und bei welchen Anbietern sich der Bezahlsender einklinken will, blieb bisher noch offen. Fakt ist nur, dass das Unternehmen in letzter Zeit vermehrt darum bemüht war, die Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern aus anderen Branchen zu forcieren. So schloss man bspw. bereits im Juni dieses Jahres Verträge mit dem Kabelnetz-Betreiber Kabel BW zur gemeinsamen Vermarktung von Abo-Paketen.
Damit jedoch nicht genug. Auch eine Zusammenarbeit mit dem Software-Riesen Microsoft bei der Vermarktung von Filmangeboten ist in Planung. So soll das Programm von Sky künftig auch über Microsofts Spiele-Konsole Xbox zu empfangen sein.
Angeblich stehen die Verhandlungen zwischen Sky Deutschland und Microsoft, über eine gemeinsame Vermarktung von Filmangeboten, kurz vor dem Abschluss.
Überall “Sky”… soweit das Auge reicht. Ich bin mal gespannt ob deren Taktik aufgeht und sie sich wirklich so massiv in allen erdenklichen Bereichen (erfolgreich) behaupten können. Das 3D-Fernsehen klingt auf jeden fall erstmal “ganz nett”. Dabei sollte man aber auch bedenken, das ohne ein entsprechendes Gerät garnichts passiert. Auch wenn Sky sich auf den Kopf stellt. Ob dies also gleich zum erhofften Kassenschlager wird, wage ich zumindest erstmal zu bezweifeln. Andererseits ist bis 2013 auch noch ein wenig Zeit und 3D gehört bis dahin vielleicht zum Standard-Repertoire eines Fernsehers. Das Potenzial erfolgreich zu sein hat 3D auf jeden fall.

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