Zum Ende der Woche ist es wieder soweit und die nunmehr 50. Internationalen Funkausstellung (IFA) öffnet – vom 3. bis zum 8. September – in der Berlin wieder ihre Tore. Erwartet wird eine breite Palette an Neuheiten und Innovationen.
Sprach man in Deutschland noch bis vor kurzem, angesichts der eher schlechten Wirtschaftlichen Entwicklung des Landes, von einer Krise, scheint das Interesse an Unterhaltungselektronik offenbar ungebrochen und die Messeveranstalter versprechen so viele Produktneuheiten wie noch niemals zuvor.
Nach dem Ende der Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen durch die Bundesnetzagentur vor etwas mehr als drei Monaten und der Ankündigung auch ländliche Gebiete bald mit schnellem Internet versorgen zu wollen, hat die Deutsche Telekom heute Mittag, nun die erste eigene LTE-Basisstation in Betrieb genommen.
YouTube ist wohl jedem ein Begriff, der sich gerne die Zeit im Internet mit kurzweiligen und größtenteils selbstgedrehten Filmen vertreibt. Diese werden kostenlos zur Verfügung gestellt und sind manchmal sogar mehr als nur pure Unterhaltung. Professionelle Produktionen sind eher die Ausnahme, auch wenn die Plattform seit einiger Zeit auch Spielfilme und Fernsehserien, vorwiegend aus längst vergangenen Tagen, anbietet. Doch jetzt plant Google künftig auch aktuelle Hollywood-Spielfilme – allerdings gegen Bezahlung – auf seiner Videoportal-Tochter anzubieten.
GeotaggingW-Dienste erfreuen sich in den USA und inzwischen auch in Europa immer größerer Beliebtheit. Verbunden mit einer gewöhnlichen Statusmeldung ist für andere damit der derzeitige Aufenthaltsort der betreffenden Person auf einer Karte zu sehen, oder lässt sich zumindest, mit Hilfe der Koordinaten, auf selbiger darstellen. Nach der Einführung von Places vor einer Woche, beim solzialen Netzwerk Facebook, ist das Thema aktueller denn je. Doch nicht nur per Statusmeldung besteht die Möglichkeit des Geotaggings, auch viele SmartphonesW bestücken, ins Internet hochgeladene, Fotos und Videos oftmals standardmäßig mit Geodaten. Diese Veröffentlichungen können unter Umständen jedoch schwer abschätzbare Folgen für die betreffenden Nutzer haben.
Nach der deutschen Telekom und der unter dem Namen “Alice” besser bekannten HanseNet Telekommunikation GmbH will nun auch Vodafone, als dritter Anbieter in Deutschland, pünktlich zum Weihnachtsgeschäft 2010 ein eigenes Internet-TV-Angebot (IPTVW) starten. Dabei sollen Kabel-, Satellit- und Internetfernsehen in einem Angebot vereint werden.
Mitte Mai dieses Jahres berichtete Netzgezwitscher bereits über vier Informatikstudenten der New York University, die sich vorgenommen hatten mit Hilfe von Spendengeldern ein dezentrales Netzwerk, quasi also Konkurrenz zu Facebook, auf die Beine zu stellen. Eigentlich wollten die vier “nur” 10.000 US-Dollar für ihr Projekt sammeln, doch das Vorhaben erregte überraschend viel Aufmerksamkeit und es kamen innerhalb kürzester Zeit mehr als 200.000 Dollar zusammen. Anschließend hat man kaum noch etwas von dem Projekt gehört, doch nun melden sich die Informatik-Studenten zurück und lösen ihr Versprechen, das Ganze Mitte September offiziell starten zu wollen ein.
Malwieder ein schönes Beispiel für die Klage-Freundlichkeit diverser Internet bzw. IT-Unternehmen ist die neueste Klage des sozialen Netzwerks Facebook gegen eine Online-Community für Lehrkräfte, mit dem Namen Teachbook. Diese soll ihren Namen ändern, weil Facebook in der Namensgebung eine Markenrechtsverletzung sieht.

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