Beide Dienste sind in Deutschland sehr beliebt und oft genutzt. Angeblich werden auf YouTube jede Minute rund 24 Stunden Videomaterial aus den unterschiedlichsten Bereichen veröffentlicht. Der im Jahr 2006 gestartete Microblogging-Dienst Twitter erfreut sich angeblich täglich über 300.000 neuer Accounts und damit stetig wachsender Beliebtheit.

Bisher war das veröffentlichen von eigenem Filmmaterial auf dem Videoportal YouTube nur bis zu einer Länge von 10 Minuten möglich. Ursprünglich sollte diese Grenze helfen, die Veröffentlichung bspw. Urheberrechtlich geschützter Spielfilme, in voller Länge auf dem Portal zu verhindern. Nun hat man das Limit für die Höchstdauer von Videos auf 15 Minuten erhöht. Wie aus einem bereits gestern veröffentlichten Artikel des “YouTube-Blogs” hervor geht, sei dies der am häufigsten genannte Wunsch vieler Nutzer gewesen, den man aufgrund besserer technischer Gegebenheiten auch erfüllen wollte.

Zugleich warnt man die Nutzer, deren Videos wegen der Überschreitung der zuletzt 10 Minuten bisher zurückgewiesen wurden, das sie die Beanstandeten Filme zunächst löschen und erneut hochladen müssten, damit sie abspielbar sind.

Die zeitliche Begrenzung der Videos gilt natürlich nur für private Nutzer. Offizielle YouTube-Partner können bereits ausführlicheres Material veröffentlichen. Auf der Website sind inzwischen auch immer mehr professionelle Produktionen wie Spielfilme und Fernsehserien zu sehen. Bei einer Vielzahl dieser Videos sind seit einigen Monaten unterschiedlich lange Werbefilme im Vorfeld der eigentlichen Videos enthalten, welche bislang weder vorgespult oder gar weggeklickt werden konnten. Wie YouTube ebenfalls gestern mitteilte will man es seinen Nutzern aber sogar noch in diesem Jahr ermöglichen, die Werbevideos zu Beginn der Filme zu überspringen. Zudem soll es in längeren Videos für den Nutzer möglich sein, selbst zu entscheiden, welche Werbung er sehen “möchte”. Wie sich das auf evtl. Werbeeinnahmen der Plattform auswirkt vermag ich nicht zu sagen. Sie werden schon wissen was sie tun.

Nach eigenen Angaben, hat das Unternehmen in der Vergangenheit bereits eine entsprechende Funktion in einigen Videos getestet. Genauere Einzelheiten gab man allerdings noch nicht bekannt.

Twitter präsentiert neue Schnittstelle, die den Empfang von Tweets in Echtzeit erlaubt

Nachdem Twitter Anfang der Woche die neue Funktion “Tweet Media” präsentierte, mit der es zukünftig auch auf der Plattform möglich sein soll Bilder und Videos im Text zu veröffentlichen. Kündigte man nun den Versand bzw. Empfang der auf 140 Zeichen begrenzten Nachrichten in Echtzeit an und wird damit der heutigen, zweifelsohne schnelllebigen Gesellschaft gerecht.

Vorstellen kann man sich das ganze wie mit einem Instant MessengerW. Sofort nachdem man die Nachricht mit der Eingabetaste bestätigt hat, taucht sie auf dem Bildschirm des Empfängers, oder im Fall von Twitter, der Millionen Empfänger weltweit auf.

Wer Twitter kennt, weiß das die Tweets (Nachrichten) von andern Nutzern derzeit mit zeitlicher Verzögerung von einigen Sekunden bis Minuten auf dem eigenen Bildschirm erscheinen. Das ist vielleicht nicht schön, dient aber dazu die Server zu schonen und den Zugriff der einzelnen Nutzer zeitlich zu bestimmen. Nun haben ausgewählte Entwickler von Twitter-Clients die Möglichkeit das neue FeatureW zunächst zu testen und ggfs. zu verbessern.

Warten wir ab, wann es Twitter schafft dies für jedermann zugänglich zu machen. Noch stelle ich mir das ganze sehr verwirrend vor, wenn praktisch ununterbrochen neue Nachrichten auf dem Bildschirm erscheinen. Ich frage mich wo da die Zeit zum lesen bleibt, aber sicherlich wird es auch dafür eine Lösung geben und so recht kann ich eh noch nicht glauben, das der “normale” Nutzer noch in diesem Jahr in den Genuss dieser Weiterentwicklung kommen wird.

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