Der Vulkanausbruch des Eyjafjallajökull in Island sorgt seit Tagen für Diskussionen und dem oft zitierten, größten Chaos in der Geschichte des Flugverkehrs, seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001.
Der Vulkan liegt unter dem Ejfjalla-Geltscher, er ist der fünftgrößte Islands und normalerweise ein beliebtes Wandergebiet.
Er ist seit Tagen aktiv und spuckt immer noch unverändert Asche aus. Experten rechnen damit, dass sich die Aktivität des Vulkans in den kommenden Tagen abschwächt. “Vielleicht noch 2 oder 3 Tage, dann schwächt er sich ab.” An den derzeit chaotischen Zuständen wird diese Voraussage aber nicht viel ändern.
Die deutsche Flugsicherung hat alle großen deutschen Flughäfen bis heute Nacht um 2 Uhr gesperrt. In anderen europäischen Ländern sieht es ähnlich aus. Nun müssen die Leute auf die Schiene bzw. die Bahn ausweichen, was auch dort scheinbar dazu führt, dass man die Hände über den Kopf zusammen schlägt. Züge seien restlos überfüllt und es wird dringend zu einer Sitzplatzreservierung geraten, da es sonst passieren kann das man die Strecke von Hamburg nach Paris o.ä. stehen muss. Am besten ist in so einem Fall aber wohl “… mit einem Taxi nach Paris.” zu fahren. Dies wird allerdings nicht billig.
Auch Folgen für die Wirtschaft
So befürchtet die Deutsche Industrie und Handelskammer (DIHK) dass der allgemeine Flugstopp die konjunkturelle Erholung der deutschen Luftverkehrsbranche spürbar dämpfen wird. Erst streikten die Piloten und nun steht ein weiterer Streik der Fluglotsen vermutlich kurz bevor. Der DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben appellierte, angesichts der angespannten Situation, gegenüber der “Rheinpfalz am Sonntag” jedoch an die Fluglotsen, ihren geplanten Streik nicht nur wie angekündigt zu verschieben, sondern ganz darauf zu verzichten.
Gefahr für die Gesundheit besteht nach Meinung der Experten nicht, da die eingeatmete Asche vom Körper abgebaut werden könne. Lediglich chronisch kranken, Allergikern und Asthmatikern wird geraten ein Asthmaspray mit sich zu führen, weil verschmutzte Luft immer ein zusätzliches Risiko für diese Personengruppe darstellt.

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